Deutscher Games-Fonds – Spielebranche will 50 Millionen Euro vom Steuerzahler

POSTED BY (PeaceMF) Oliver 30. April 2018 in eSport
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Der Verband der deutschen Games-Branche, game, hat heute sein Modell für den „Deutschen Games-Fonds“ vorgestellt. Damit reagiert der Verband auf die im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD angekündigte Einführung einer Games-Förderung auf Bundesebene. Entwickler könnten daraus Gelder nach einem festen Mechanismus abrufen, ohne dass dazu ein Gremium entscheiden muss.

Für Prototypen sind Summen ab 15.000 Euro vorgesehen, für Großproduktionen solle die Fördersumme zwischen 25 und 50 Prozent des Gesamtbudgets betragen. Wenn die Branche dann erst mal floriere, könnte die jährlich benötigte Summe sogar weiter wachsen: Der Verband rechnet für die kommenden fünf Jahre durch den Ausbau und die Ansiedlung von Entwicklungsstudios mit einer jährlichen Steigerung um fünf bis zehn Millionen Euro, sodass am Ende dieser Periode bis zu 100 Millionen Euro fällig werden könnten.

„Unser Modell ist einfach, transparent und planbar und der Mechanismus mit europäischen Standards kompatibel. Damit bekommt Deutschland endlich die Chance, als Games-Standort international wettbewerbsfähig zu werden. Jetzt erwarten wir, mit den politisch Verantwortlichen schnellstmöglich über die konkrete Einführung ins Gespräch zu kommen.“ so Felix Falk.

Witch It – Trailer (Gewinner Deutscher Computerspielpreis 2018)

 

Die Games-Branche begrüßt klare Zuständigkeit in der Bundesregierung
Zusammen mit den Vorhaben im Regierungsprogramm hat die Bundesregierung damit gute Voraussetzungen geschaffen, um die Rahmenbedingungen entscheidend zu verbessern und Deutschland zu einem der führenden Standorte für die Games-Entwicklung zu machen.“

 

 

Das Regierungsprogramm von CDU, CSU und SPD sieht erstmals vor, die Games-Entwicklung in Deutschland auf Bundesebene finanziell zu fördern.

Quelle: it-times.de und golem.de

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